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der Familie Höß ist mit Egern und der Überfahrt eng
verbunden. Seit 20.1.1743 ist der Überführer
zum Hoißen, eine Gerechtsame der Familie Höß.
Am Johannistag, dem 24.6.1873, als Joseph Höß
mit dem Hausnamen „beim Hoißen“ ganz offiziell
als Gastwirt die erste Maß Bier ausschenkte, war dies die
Geburtsstunde des Gasthofs zur Überfahrt.
Ein Haus in dem die nächsten Jahrzehnte Theatergeschichte geschrieben
wurde und in dem sich Künstler, Kaufleute, Politiker und Prominente
trafen. Joseph Höß war ein sehr vielseitiger Mann, der
die Zeichen der Zeit schon sehr früh zu denken wusste und
danach handelte.
Zum 30 jährigen Gasthausjubiläum 1903 krönte
Höß sein bisheriges Werk mit der Eröffnung des Saalanbaues
mit Gästezimmern, Kegelbahnen und Terrasse.
Ab 1910 trafen sich regelmäßig Leo Slezak,
Ludwig Thoma, Ludwig Ganghofer und der Hoißenvater
zu einem zünftigen Tarock.
1929 übergab Joseph Höß seinen beiden
Söhnen Johann und Max in Erbengemeinschaft das stattliche Anwesen
mit Motorschifffahrtgesellschaft.
Im September 1929 stirbt der Ökonomierat und
Ehrenbürger der Gemeinde Rottach-Egern Josef Höß.
1939 heiratet Johann Höß Anna Kirschner
Brauereimeistertochter aus Tegernsee. Aus der Ehe gingen Tochter
Anna und die Söhne Sepp und Hans Höß hervor.
1943 heiratet Max Höß Josey Derpmanns
aus Essen.
1946 verunglückt Max mit dem Traktor tödlich.
Die Überfahrt wird geteilt, Hotel und Gastronomie fallen an Max’s
Witwe, die später den Kaufmann Jost Hurler heiratet.
1953 erbauen Johann und Anna Höß das Gästehaus
mit 30 Betten.
1962 kaufen Johann und Anna Höß von der
Enkelin Leo Slezaks das nachbarliche Anwesen und bauen es in ein
Gästehaus
mit Kaffeelokal und Gartenterrasse um.
1970 teilen Johann und Anna Höß ihren
Besitz zu gleichen Teilen unter ihren Kindern auf. Sepp Höß
erhält das Slezak Haus.
1971 stirbt völlig unerwartet Johann Höß,
Gastwirt von Egern.
2004 übergibt Sepp Höß das Hotel-Cafe
Malerwinkel an seinen Sohn Thomas Höß der es mit seiner
Familie in bekannter Weise weiterführt. |
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